Kurkuma stammt aus Südasien und wird in Indien längst seit vielen tausend Jahren als Gewürz und Heilmittel eingesetzt. Die gelbe Wurzel gehört zur Verwandschaft der Ingwergewächse, schmeckt allerdings nicht in dieser Art scharf wie Ingwer, eher mild-würzig und mühelos bitter. Das wunderbare Kurkuma Gewürz nützt unserem gesamt Körper bei der Verarbeitung von Nahrungsstoffen und dem Aufbau eines vitalen Immunsystems.

Inhaltsstoffe von Kurkuma

Kurkuma beinhaltet diverse ätherische Öle und das Polyphenol Curcumin. Beide Zutaten tragen wesentlich zur gesundheitsfördernden und heilenden Wirkung von Kurkuma bei.

Kurkumin wirkt beispielsweise entzündungshemmend und antioxidativ – und soll Schmerzen insbesondere bei Osteoarthritis lindern können.

Bei uns ist Kurkuma als Pulver oder ebenfalls in Beschaffenheit von Kapseln als Mizell-Curcuma erhältlich, welches die Bioverträglichkeit vergrößert.

Kurkuma – auch als Gelbwurz bezeichnet – verleiht den mehrheitlichen indischen Currymischungen ihre gelbe Farbe. Das Gewürz fungiert zum Färben und Würzen von beispielsweise Reisgerichten, Ragouts oder Hähnchen. Genauso in Smoothies oder als Kurkuma Latte schmeckt die Wurzel.

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse und schmeckt mild-würzig und leicht bitter. Die Wurzel beinhaltet ätherische Öle und den Wirkstoff Curcumin, welche maßgeblich hierzu beitragen, dass Kurkuma dermaßen gesund ist.

Kurkuma hilft erfolgreich bei akuten Entzündungen

Bei akuten, kurzzeitigen Entzündungen unterstützt Kurkuma den Körper, Schäden zu reparieren, und schützt es vor gefährlichen Bakterien. Werden Entzündungen nichtsdestominder chronisch, können sie dem Körper schaden. Evaluationen zeigen, dass chronische Entzündungskrankheiten, wie das metabolische Syndrom, Krebs, Alzheimer oder Herzerkrankungen fördern, bzw. verursachen können (2).

Das in Kurkuma enthaltene Curcumin wirkt stark entzündungshemmend und wird infolgedessen zur Prävention und Behandlung von Krankheiten eingesetzt. In diversen Evaluationen wird die Wirkkraft von Curcumin außerdem mit entzündungshemmenden Arzneimitteln kontrastiert.

Reines Kurkumapulver beinhaltet trotzdem gerade mal drei Prozent Curcumin. Um tadellose gesundheitsfördernde und medizinische Effekte zu erzielen, ist es ratenswert, Curcuminextrakt zu verwenden. Curcuminextrakt ist entweder online oder im Reformhaus zu beziehen.

Die Aufnahme von Kurkumin in den Blutkreislauf wird mithilfe die Kombination mit schwarzem Pfeffer gesteigert.

Curcumin wirkt stark entzündungshemmend und wird aus diesem Grund zur Prävention und zur Behandlung von Erkrankungen wie dem metabolischen Syndrom oder Krebs eingesetzt.

Kurkuma und die freien Radikale

Oxidativer Schaden entsteht von Seiten freier Radikale. Das sind hoch reaktive Moleküle mit ungepaarten Elektronen. Freie Radikale reagieren mit organischen Substanzen wie Fettsäuren, Proteinen oder DNA und können auf diese Weise Krankheiten verursachen und Alterungsprozesse beschleunigen. Antioxidantien behüten den Körper vor freien Radikalen.

Curcumin wirkt nicht ausschließlich entzündungshemmend, statt dessen hat es ebenfalls eine starke antioxidative Wirkung. Auf Grund seiner chemischen Gliederung, können Curcuminoide freie Radikale neutralisieren und hierdurch unschädlich machen. Zudem fördert Curcumin auch die Aktivität von körpereigenen Antioxidantien. So werden freie Radikale besonders effektiv bekämpft.

Curcumin hat eine starke antioxidative Wirkung. Der in Kurkuma enthaltene Wirkstoff kann freie Radikale neutralisieren und fördert die Aktivität von körpereigenen Antioxidantien.

Wie Kurkuma unsere Nervenzellen und unser Gehirn schützt

Nervenzellen sind in der Lage, sich gegenseitig neu zu verdrahten. In diversen Bereichen des Gehirns können sich Nervenzellen selbst vermehren. Ausschlaggebend für jene Vermehrung ist der Wachstumsfaktor BDNF (Brain-derived Neutrotrophic Factor), der auf diese Weise genannte neurotrophische Faktor. BDNF ist eine Gattung Wachstumshormon, das im Gehirn aktiv ist. Einige Funktionsstörungen im Gehirn, wie bspw. die Erkrankung an einer Depression oder an Alzheimer, wird in wissenschaftlichen Untersuchungen in Schnittstelle mit einem verminderten Gehalt an BDNF in Verständigung gebracht.

Studien zeigen, dass das in Curcuma enthaltene Curcumin, die Konzentration des Wachstumsfaktors BDNF vergrößert. So unterstützt Curcumin wirkungsvoll, Erkrankungen des Gehirns und altersbedingte Einschränkungen der Gehirnfunktion zu verzögern oder außerdem zu vermeiden.

Bei der Erkrankung mit Alzheimer bilden sich inmitten den Neuronen im Gehirn unauflösliche Plaques. Zeitgemäße Forschungen zeigen, dass Kurkumin unterstützt, die Zusammensetzung der Plaques zu beeinflussen, und auf diese Weise zur Behandlung von Alzheimer eingesetzt werden könnte.

Der Ernährungsexperte Professor Dr. Heiner Greten erklärt, was Plaque schlechtweg ist und wie bestehende Ablagerungen beeinflusst werden können: „Plaque besteht aus verschiedenen Substanzen: soften – den Fetten – und harten, dem Kalk.

Ein bereits verkalkter Plaque kann nicht mehr abgebaut werden. Er ruht wie ein Eisberg in der Meeresströmung und gestört sie. Ihn zu löschen oder zumindest zu verkleinern, ist ausgeschlossen, mutmaßlich allerdings, seine Zusammensetzung zu beeinflussen: ‚Gewünscht‘ ist ein wenn irgend denkbar harter Plaque, der nicht aufbricht – denn ein aufbrechender weicher Plaque kann zu einem Blutgerinnsel führen.“

Allerdings sind übrige Untersuchungen der Wirkung von Curcuminoid im Gehirn erforderlich, um die heilende Wirkung innerhalb Alzheimer wissenschaftlich zu bestätigen.

Curcumin stärkt die Konzentration des Wachstumsfaktors BDNF im Gehirn. Hiermit wird die Vermehrung von Nervenzellen bezuschusst und Erkrankungen und Beeinträchtigungen des Gehirns vermindert.

Kurkuma schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Herzerkrankungen gehören zu den häufigsten Todesursachen international. Herzerkrankungen sind außerordentlich komplex und werden durch viele ausgewählte Faktoren beeinflusst. Es zeigt sich, dass das Polyphenol Curcumin wegen seiner entzündungshemmenden, antioxidativen, anti-thrombotischen und Herz-Kreislaufstärkenden Wirkung, das Risiko für Herzerkrankungen (und den Cholesterinspiegel) reduzieren kann.

Curcumin stärkt selbst die Funktionsfähigkeit des Endothels am Herzen. Das Endothel ist eine Gefäßbeschichtung, die den Stoffaustausch inmitten des Bluts und den Gefäßen bedient. Eine verringerte Funktionalität des Endothels beeinflusst die Regelung des Blutdrucks sowohl die Blutgerinnung und ist eine Hauptursache für Herzerkrankungen. Mittels seiner endothelstärkenden Wirkung verringert das in Kurkuma enthaltene Curcumin das Risiko von Herzerkankungen.

Curcumin wirkt sich positiv auf die Gesundheit des Herzens aus. Das Polyphenol wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und stärkt die Funktionsfähigkeit des Endothels.

Aktuell wird erforscht, inwieweit Kurkuma zur Prävention und Behandlung von Krebs wirkungsvoll eingesetzt werden kann. Das in Kurkuma enthaltene Curcumin kann die Entstehung, den Anstieg und die Streuung von Krebszellen beeinflussen.

Studien zeigen, dass Curcumin der Zuwachs von Blutgefäßen und Metastasen hemmen kann und zum Absterben von Krebszellen beisteuert.

Einige Laborstudien mit Tieren zeigen, dass Curcumin die Entstehung von Krebszellen hemmt. Auch wenn die bisherigen Evaluationen vielversprechend sind, sind alternative Forschungen unabdingbar, um die Wirkkraft und medizinische Einsatzbarkeit von Curcumin gegen Krebs zu bewachen.

Curcumin ist in der Lage, Veränderungen auf molekularer Ebene zu beeinflussen. Es ist denkbar, dass Curcumin mit jener Fähigkeit ebenfalls vor Krebs behüten oder selbst zu Behandlung von Krebs eingesetzt werden kann.

Kurkuma stärkt den Verdauungsapparat

Kurkuma, besonders das enthaltene Polyphenol Curcumin, unterstützt bei Verdauungsbeschwerden und erholt den Magen. Kurkuma fördert die Fettverdauung in Magen und Darm und umgeht hierdurch Völlegefühl und Blähungen nach fettreichem Essen. Die Wirksamkeit von Kurkuma zur Behandlung von Entzündungen des Verdauungssystems ist wissenschaftlich bestätigt.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Kurkuma bei Verdauungsbeschwerden unterstützt und den Magen erholt.

Positive Effekte der Einnahme von Kurkuma – Zusammenfassung

Kurkuma gehört zur Familie der Ingwergewächse und schmeckt mild-würzig und leicht bitter.

Die Wurzel beinhaltet ätherische Öle und den Wirkstoff Curcumin, welche Kurkuma so besonders gesund machen. Curcumin wirkt stark entzündungshemmend und wird daher zur Prävention und zur Behandlung von Erkrankungen wie dem metabolischen Syndrom oder Krebs eingesetzt.

Außerdem hat Curcumin eine starke antioxidative Wirkung. Der in Kurkuma enthaltene Wirkstoff kann freie Radikale neutralisieren und fördert die Aktivität von körpereigenen Antioxidantien.

Kurkuma, oder vielmehr Curcumin stärkt die Konzentration des Wachstumsfaktors BDNF (Brain-derived neurotrophic factor) im Gehirn. Damit wird die Vermehrung von Nervenzellen begünstigt und Erkrankungen und Beeinträchtigungen des Gehirns vermindert.

Curcumin wirkt sich gleichermaßen positiv auf die Gesundheit des Herzens aus, da es antioxidativ und entzündungshemmend wirkt und die Funktionsfähigkeit des Endothels stärkt. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Kurkuma im Zuge Verdauungsbeschwerden unterstützt und den Magen erholt.